Sprengel Hanau-Hersfeld - Sprengel Hanau-Hersfeld

Veranstaltungen Schlüchtern

Nov 2019
Mo Di Mi Do Fr Sa So
28 29 30 31 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 1

Tageslosung

Wenn sie auch wider dich streiten, werden sie dir dennoch nichts anhaben können; denn ich bin bei dir, spricht der HERR, dass ich dich errette.
Das Reich Gottes steht nicht in Worten, sondern in Kraft.

 

 

 

Neue Prädikantin im Kirchenkreis Schlüchtern
Silvia Berkel wurde durch Prälat Böttner in Schlüchtern eingesegnet
praedikantengruppeengelbert
Die Prädikantinnen und Prädikanten hier mit Studienleiterin Irmhild Heinicke, li., Prälat Bernd Böttner, Vorsitzender der Kreissynode Jürgen Schmitt, (1.u.2.v.re.) und Pfarrer Wilfried Battefeld, (hinten r.e)

Mit einem feierlichen Gottesdienst Ende März wurden sechs Männer und acht Frauen in der Schlüchterner Stadtkirche St. Michael in das Prädikantenamt durch Prälat Bernd Böttner eingesegnet. Nach mehreren Jahren ist mit Silvia Berkel aus Schlüchtern-Vollmerz auch eine Prädikantin aus dem Kirchenkreis Schlüchtern in ihr Amt eingeführt worden. Die stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes der Evangelischen Kirchengemeinde Ramholz stand bereits über zwanzig Jahre als Lektorin im Predigtdienst. Als Prädikantin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck(EKKW) ist sie nun zum Dienst der freien Wortverkündigung und der Sakramentsverwaltung wie Taufe und Abendmahl beauftragt.

Neben Silvia Berkel wurden aus dem Sprengel Hanau-Hersfeld Romy Nickel (Nidderau, Kirchenkreis Hanau) und Andreas Schwender (Langenselbold, Kirchenkreis Hanau eingesegnet.

Predigt und Einführung übernahm Prälat Bernd Böttner, es assistierten Studienleiterin Pfarrerin Irmhild Heinicke (Hofgeismar) und Jürgen Schmitt (Vorsitzender der Kreissynode Schlüchtern), Pfarrer Wilfried Battefeld wirkte bei der Liturgie mit. Für wahrlich hochkarätige musikalische Gestaltung sorgten Dr. Michael Schneider an der Orgel und der Landesjugendposaunenchor (Leitung Landesposaunenwart Andreas Jahn). Traditionelle und moderne Lieder, niveauvolle, kräftig-intensive Bläserklänge im Wechsel mit der Orgel, sowie die vielen angereisten Besucher, die auch den letzten Platz füllten, sorgten für den festlichen Rahmen des Gottesdienstes.

Zu den bisher 159 Prädikantinnen und Prädikanten der Landeskirche kämen nun 14 neue hinzu, freute sich Prälat Bernd Böttner und betonte seinen „Dank für Ihre Bereitschaft, sich auf dieses Amt einzulassen.“ Das Amt umfasse die Verkündigung, die Sakramentesverwaltung, also Taufen und Abendmahlsfeiern, und die damit verbundene Seelsorge. Vom ersten Gedanken an ein solches Amt bis zur Einführung seien mindestens zwei Jahre vergangen. Erster Schritt sei die Berufung und Bestätigung anderer gewesen, geeignet zu sein. Zweiter Schritt war das Absolvieren der 14monatigen Ausbildung und diese zu bestehen, der dritte Schritt sei dann die Verpflichtung. Der Sonntag „Lätare“ (sich freuen) sei geeignet für Lob und Dank bei der Einführung. „Wir wollen Jesus sehen“ hätte es bei Jesu Einzug in Jerusalem geheißen, meinte Böttner bei seiner Predigt (Joh. 12, 20-26). Dieses Interesse, die Suche nach der Botschaft Jesu sei erfreulich. Allerdings finde man Jesus nicht auf einem Thron, sondern am Kreuz. Ihn so zu erleben bedeute „eine Umkehr aller Verhältnisse“, aber ein Höhepunkt von Gottes Liebe zu den Menschen. Leben im Glauben könne schon etwas kosten, so öffentliche Bekenntnisse. Jesus nachzufolgen sei eine Sache, die das ganze Leben verändere, betonte Böttner. „Glauben muss sich bewähren, wenn er unsere Welt verändern soll“, und das gelte für alle Lebensbereiche. Der Prälat wünschte den neuen Prädikantinnen und Prädikanten, das zu erleben und damit „wie die Liebe wächst“.

Bei der Einführung selbst wies er auf den Segen Gottes, die Kraft seines Geistes und die Gnade der Gemeinde hin, ohne dies könne niemand den Dienst tun.

Und die Anwesenden Gemeindeglieder aus der ganzen Landeskirche bat er: „Nehmen Sie die Prädikantinnen und Prädikanten an, achten Sie sie, reden Sie mit ihnen, helfen Sie ihnen.“

Text und Fotos: Gabriele Engelbert

 

  • berkelbattefeldpraedikantenengelbert

Silvia Berkel hier mit ihrem Mentor Pfarrer Wilfried Battefeld