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Veranstaltungen Schlüchtern

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Tageslosung

Wenn sie auch wider dich streiten, werden sie dir dennoch nichts anhaben können; denn ich bin bei dir, spricht der HERR, dass ich dich errette.
Das Reich Gottes steht nicht in Worten, sondern in Kraft.

 

 

 

Rückblick und Ausblick
Letzte Kreissynode des Kirchenkreises Schlüchtern
Elisabethmedaille für Elisabeth Seuring
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Lydia Seuring bekam von Dekan Wilhelm Hammann die Elisabethmedaille überreicht

Steinau (ge). Die jüngste Kreissynode Ende September war gleichzeitig die letzte des Kirchenkreises Schlüchtern. Diese Tatsache prägte Worte, Gedanken, Rückblicke und Zuversicht in die Zukunft der diesmal in der Katharinenkirche versammelten 60 Kreissynodalen.

Der erst- und einmalige Ort des Kirchenraumes verlieh der Zusammenkunft ein feierlich passendes Ambiente. Einmalig war auch, anstatt der gewohnten Andacht, der ausführliche Gottesdienst zu Beginn mit Pfarrer Fredy Henning und Lektorin Marlies Wunderlich, dem Jugendchor der „Kirchturmspatzen“ unter Leitung von Bezirkskantorin Dorothea Harris, welche auch die Lieder an der Orgel begleitete und Dr. Michael Schneider am Keyboard. Viel Altes, viel Neues und Fragen, wie es weitergehe, bewegte die Gemüter. Dazu gab ein scheinbar spontaner Dialog zwischen Henning und Wunderlich den Einstieg. Wie könne Kirche alle neuen Herausforderungen schaffen angesichts sinkender Mitgliederzahlen und Fusionen, was sei wichtig, was werde neu, was bleibe, das reflektierte der Pfarrer in seiner Predigt. Jesus habe eine völlig andere Sichtweise aufgezeigt, nämlich den Focus auf das gelegt, was die Menschen wirklich bewege, wo sie bedürftig seien. Flehen zu Gott, Hingehen zu den Menschen und Hinsehen, wo es nötig sei, darum ging es Jesus. Er habe die „bunte Truppe“ seiner Jünger ausgesandt. Diese Orientierung solle zeigen, dass „Kirche kein religiöser Traditionsverein“ sei, sondern der christliche Auftrag nach wie vor im Zentrum stehe.

Anschließend leitete Vorsitzender Jürgen Schmitt zum letzten Mal die Synode. Innerhalb der kurzen Tagesordnung berichtete die seit einem halben Jahr tätige Bezirkskantorin von ihren vielversprechenden Vorhaben mit den Chören und wies auf ihr Einstandskonzert zum gleichzeitig 25. Orgeljubiläum in St. Michael, Schlüchtern hin. In seinem Grußwort im Namen aller Bürgermeister der vier Kommunen wünschte Malte Jörg Uffeln (Steinau) ein „aktives Zusammenwachsen“. Kopf, Verstand und Herz seien gefragt zu Mut und Zuversicht.

Die vorläufigen Jahresabschlüsse des Kirchenkreises 2014-2018 mit dem Verwendungsbeschluss über die freien Mittel, sowie vorläufige Jahresabschlüsse des Kirchenkreisamtes 2014 - 2018 stellte Kathrin Bagus (stellvertretende Kirchenkreisamtsleiterin) kurz vor. Ersichtlich wurde daraus die stabile Finanzlage. Anschaulich verdeutlichte eine Grafik die Aufwendungsbereiche in den betreffenden Jahren: für Jugendarbeit 30 Prozent, Kirchenmusik 14 Prozent, Konfirmandenarbeit und Diakonieladen je 13 Prozent, Verwaltung 12 Prozent, Mitarbeitervertretung neun Prozent, Gebäudemanager fünf Prozent und Sonstiges vier Prozent. Die Synodalen stimmten jeweils mehrheitlich den Beschlussvorlagen zu, welche laut Finanzausschuss vom 24.9. eine Rückrührung der Beträge in die allgemeinen Rücklagen empfahlen.

Die Geschichte des Kirchenkreises Schlüchtern, von 1924 bis 2019 rekapitulierte Dekan Wilhelm Hammann. Das Dekanat werde ab Januar in Gelnhausen sein, die Verwaltung bleibe im Kirchenkreisamt Schlüchtern, schloss er. „Es ändert sich eine Verwaltungseinheit, nicht die christliche Botschaft“, betonte er abschließend.

Die Synode endete mit einem Höhepunkt: Lydia Seuring bekam die Elisabethmedaille, die höchste Auszeichnung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, überreicht. Sie ist seit 30 Jahren vielfältig für die Kirche tätig, hat viele Dienste versehen und ist langjähriges Mitglied im Kirchenkreisvorstand, aus dem sie jetzt ausscheiden möchte. Zu ihrem Nachfolger wurde in geheimer Wahl Torsten Kurpiers (Salmünster) gewählt, zu seiner Stellvertreterin Ulrike Grauel (Hohenzell). Jürgen Schmitt erinnerte abschließend an viele im Gremium tätige Personen und dankte allen, einzelnen mit Blumen, für ihr Engagement.

Ein Imbiss gab Gelegenheit zu Gesprächen und Ausklang.

Text und Fotos: Gabriele Engelbert

 

 

 

 

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Der Jugendchor stimmte singend auf die letzte, besondere Kreissynode ein