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Ist schon Ostern?

Einfach mal gute Nachrichten sprechen lassen, das wollte ich gerne in diesen Gedanken. Schließlich steht Ostern vor der Tür. Ich habe mir Mühe gegeben: in den Internetsuchmaschinen „gute Nachrichten“...

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An Karfreitag erinnern sich die Christen in aller Welt an ein trauriges Ereignis: die Kreuzigung Jesu. Warum ist das trotzdem ein Grund zum Feiern?

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So habe ich das früher in der Schule mal gelernt und es ging mir in dieser Woche durch den Kopf. Relativ sprachlos macht ja der aggressive Wahlkampf des türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan.

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Etwas Heißes im Advent

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Wo ist der liebende Gott?

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Tageslosung

Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf.
Mein Gott wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.
Reformationsjubiläum hautnah – „Ein feste Burg“
Gelungenes und fröhliches Festwochenende auf der Ronneburg
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Ronneburg. Mehr als 600 Menschen aus den Gemeinden des Kirchenkreises Hanau kamen am Sonntag auf der Burg Ronneburg zusammen, um unter dem Motto „Ein feste Burg“ einen Gottesdienst zum Reformationsjubiläum zu feiern. Allein 120 Bläserinnen und Bläser aus den Posaunenchören der Region verliehen dem Geschehen einen außergewöhnlichen Klang. Ein ganzes Wochenende zum Gedenken an die Reformation fand in diesem Gottesdienst bei bestem Wetter einen würdigen und feierlichen Höhepunkt.

Der Dekan des Kirchenkreises Hanau, Dr. Martin Lückhoff, begrüßte die Besucher und hielt fest, dass es auch eine Wirkung Luthers sei, dass „wir heute hier auf diese Weise einen Gottesdienst feiern.“ Im musikalischen Mittelpunkt des Gottesdienstes standen die Lutherlieder „Ein feste Burg ist unser Gott“ und „Nun freut euch liebe Christengmein“. Der volle Gesang und die sonore Akustik der zahlreichen gut aufeinander abgestimmten Blasinstrumente hüllte die gesamte Burg in einen kraftvollen Ton. Martin Luther (Pfarrer Jens Heller) und seine Ehefrau Katharina von Bora (Pfarrerin Ines Fetzer) wurden von der Musik ebenfalls angezogen und zeichneten in einem mehrteiligen Dialog den Weg der Erkenntnis Luthers nach, dass der Mensch nur aus Gnade und allein durch den Glauben gerechtfertigt ist, sein Heil nur in Christus finden kann und allein die Bibel alle diese Schätze enthält, die man bergen kann, indem man in ihr liest. Diese vier Säulen der reformatorischen Erkenntnis wurden als Fahnen von der Burgmauer herabgelassen und unterstrichen die Ausführungen des Ehepaares Luther eindrücklich.


Im Anschluss an den Gottesdienst startete Pfarrer Dr. Steffen Merle die Route 55+, eine hessenweite Bildungsinitiative für Menschen, die Zeit haben und dazu auch, wie er ergänzte, „Lust haben, diese Zeit mit anderen zu verbringen.“ Nach dem Gottesdienst war reichlich Gelegenheit für Essen, Trinken und Begegnung. Die Posaunenchöre spielten, nun nacheinander und mit ganz unterschiedlichen Melodien, auf. Auf einer mittelalterlichen Gutenbergpresse konnten die Besucher den Psalm 23 selbst drucken. Mit einem Reisesegen verabschiedete Lückhoff die Besucher nach einem beeindruckenden und erlebnisreichen Tag.


Am Freitagabend wurde das Wochenende mit einem mittelalterlichen Mahl im Bandhaus der Ronneburg eröffnet. Nur mit den Fingern und mit einem Dolch durfte gegessen werden. Zwischen den Gängen lauschten die Besucher den Tischreden Luthers (Pfr. Steffen Merle), der es verstand, seine Hörer kreativ in das Geschehen mit einzubeziehen. Im Anschluss an das mittelalterliche Mahl trat eine fünfköpfige Swing- und Jazzband unter der Leitung von Pfr. Wolfgang Bromme auf und spielte Lieder aus dem Gesangbuch, darunter auch Lutherlieder, im Gewand des Swing und Jazz.


Der Samstag stand zunächst ganz im Zeichen der Kinder und Familien. Auf dem Gelände verteilt richteten die evangelischen Kindertagesstätten aus der Region Stationen ein, bei denen die Kinder auf kreative Art und Weise das Leben im Mittelalter kennenlernten. So konnten sie etwa in einem Holzbackofen selbst Brötchen backen, eine Buchseite drucken oder auch eine Geldbörse aus Leder herstellen, wie man sie im Mittelalter verwendete. Das Hanauer Marionettentheater führte das Stück „Luther- aus besonderem Holz geschnitzt“ auf und beeindruckte Jung und Alt mit der Geschichte des Reformators. Am Abend stand dann ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm: Miriam Küllmer-Vogt präsentierte in der wie für diesen Anlass gemachten Kulisse des Bandhauses das Kammermusical „Wenn Engel lachen...“ und ließ mit ihrem ausdrucksstarken Spiel und leidenschaftlichen Gesang Katharina von Bora, die Ehefrau Luthers, anschaulich und lebendig werden.

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Bilder: Heller