Tageslosung

Jubilate (Jauchzet Gott, alle Lande! Psalm 66,1)
Auf dich, HERR, mein Gott, traue ich! Hilf mir von allen meinen Verfolgern und errette mich.
Jesus betet: Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.

 

 

 

Osterbotschaft von Bischof Dr. Martin Hein
Gott und Gewalt können nicht zusammengedacht werden!
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In seiner diesjährigen Osterbotschaft ruft Bischof Dr. Martin Hein dazu auf, sich nicht damit abzufinden, wenn im Namen Gottes Gewalt geschehe und sich entschieden für alle Menschen einzusetzen, denen das Leben verwehrt werde. An Ostern feierten Christen voller Freude den Sieg über die Macht des Todes. Doch der Tod habe in dieser Welt viele Gesichter: „Tod heißt auch: Ungerechtigkeit, Not, Lüge, Folter und Krieg.“ Davon seien die Nachrichtensendungen in diesen Tagen voll, besonders dann, wenn man auf die Brennpunkte Afrin und Ost-Gouta blicke.Die Auferweckung Jesu, des von den Menschen Verspotteten, Gefolterten und Ermordeten verkünde das Ende der Gewalt: „Seither können Gott und Gewalt nicht mehr zusammengedacht werden.“ Wo immer im Namen Gottes Gewalt geschehe, müsse man dieser entschieden entgegentreten.

Die Osterbotschaft im Wortlaut:

„Ich lebe, und ihr sollt auch leben!“ (Johannes 14,19). Das ist Gottes Wille, den uns der lebendige Jesus Christus verkündigt. An Ostern feiern wir voller Freude den Sieg über die Macht des Todes. Der von den Menschen Verspottete, Gefolterte und Ermordete tritt aus dem Dunkel des Grabes, um uns die entscheidende Hoffnung zu geben: Der Tod ist niemals endgültig!

Daraus folgt für uns eine große Aufgabe: Wir sollen allen Anmaßungen wehren, die den Tod benutzen, um Menschen zu beherrschen oder auszuschalten.

Der Tod hat in unserer Welt viele Gesichter. Sein einziges Mittel aber ist die Gewalt. Tod heißt nicht nur Sterben. Tod heißt auch: Ungerechtigkeit, Not, Lüge, Folter und Krieg. Davon sind derzeit die Nachrichtensendungen voll: Afrin, Ost-Ghouta – um nur zwei Brennpunkte zu nennen.

Die Auferweckung Jesu verkündet das Ende der Gewalt. Seither können Gott und Gewalt nicht mehr zusammengedacht werden! Wo immer im Namen Gottes Gewalt geschieht, herrscht die Lüge.

Damit dürfen wir uns nicht abfinden. Weil Jesus Christus lebt, werden auch wir lebendig. Ostern schenkt uns die Kraft und den Mut, uns entschieden für alle Menschen einzusetzen, denen das Leben verwehrt wird.

Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck
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