THEO denkt LOGISCH! THEA auch!

Ist schon Ostern?

Einfach mal gute Nachrichten sprechen lassen, das wollte ich gerne in diesen Gedanken. Schließlich steht Ostern vor der Tür. Ich habe mir Mühe gegeben: in den Internetsuchmaschinen „gute Nachrichten“...

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Karfreitag - Ein Feiertag ohne Remmidemmi

An Karfreitag erinnern sich die Christen in aller Welt an ein trauriges Ereignis: die Kreuzigung Jesu. Warum ist das trotzdem ein Grund zum Feiern?

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Minus mal Minus gibt Plus

So habe ich das früher in der Schule mal gelernt und es ging mir in dieser Woche durch den Kopf. Relativ sprachlos macht ja der aggressive Wahlkampf des türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan.

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Etwas Heißes im Advent

„Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“ Mit diesen Worten trösteten sich viele Menschen nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Und in der Tat:

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Wo ist der liebende Gott?

Die Welt ist aus den Angeln gehoben. Die quälende Frage eines Martin Luthers nach dem liebenden Gott, dem Gott der gnädig ist mit uns Menschen, diese Frage stellen Menschen heute in ganz anderer Weis...

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Tageslosung

Du, HERR, segnest die Gerechten, du deckest sie mit Gnade wie mit einem Schilde.
Lasst uns freimütig hinzutreten zu dem Thron der Gnade, auf dass wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden und so Hilfe erfahren zur rechten Zeit.

Mit diesem Grundrecht beginnt das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. „Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“
Für Glaubende liegt es auf der Hand: Gott hat den Menschen geschaffen und ihm eine unverlierbare Würde gegeben. „Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn.“ So lesen wir am Ende der ersten Schöpfungsgeschichte der Bibel. Wir Menschen sind Gottes Ebenbilder. Das ist eine wunderbare Auszeichnung des Menschen. In einem der schönen Schöpfungspsalmen der hebräischen Bibel wird der Mensch so beschrieben: „Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.“
Menschen kann niemals die ihnen von Gott verliehene Würde genommen werden. Was bleibt dann anderes als aus tiefster Verpflichtung heraus die Würde unserer Mitmenschen zu achten und zu schützen. Die Androhung von Strafen für alle, die die Würde des Menschen missachten, ist sinnvoll und notwendig. Weitaus notwendiger aber ist es, unsere Kinder zu lehren, dass sie von Gott eine Würde verliehen bekommen haben. Es gehört zu den Grundüberzeugungen von Juden, Christen und Moslems: Gott hat die Welt und den Menschen geschaffen. Wir Menschen sind in unserem Leben Gott gegenüber verantwortlich für unser Tun, erst recht für jedes Leid, dass wir einem anderen Menschen zufügen.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Es braucht mehr als die Androhung staatlicher Gewalt, um die Würde des Menschen zu schützen. Wenn wir die Würde des Menschen als eine von Gott verliehene Auszeichnung und als etwas Heiliges tief in unseren Herzen spüren, dann können wir uns gar nicht mehr anders verhalten, als sie zu achten und zu schützen.

Das neue Schuljahr hat vor ein paar Wochen begonnen. Schülerinnen und Schüler werden auch in dem Fach Religion unterrichtet. In welcher Konfession auch immer der Unterricht gehalten wird: Die von Gott verliehene Würde des Menschen wird Grundlage und Thema zugleich sein. Mit dieser Gewissheit wünsche ich allen Schülerinnen und Schülern, allen Lehrerinnen und Lehrern und allen Eltern ein gesegnetes Schuljahr!

Propst Bernd Böttner, Hanau